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Noel Walpert

Analyse · Oktober 2026

Wie viel der Anlagerendite kommt bei den Versicherten an?

Anlagerendite, Zins auf den Altersguthaben, Deckungsgrad und Kosten von 25 Schweizer Pensionskassen von 2021 bis 2025, erhoben aus ihren Geschäftsberichten.

Stand: Geschäftsberichte 2021 bis 2025, erhoben im Oktober 2026. Jeder Wert ist mit Bericht und Seite belegt.

13.4 %

Verzinsung, Median

So viel Zins erhielten die aktiven Versicherten bei der mittleren Kasse von 2021 bis 2025 zusammen. Die Anlagerendite der mittleren Kasse betrug im selben Zeitraum 20.0 %. Bei 15 von 19 Kassen lag die Verzinsung unter der Rendite.

7.4 bis 29.5 %

Spanne der Verzinsung

Am wenigsten Zins über die fünf Jahre gab es bei APK, am meisten bei PK Credit Suisse. Alle 19 Kassen lagen über dem BVG-Mindestzins, der zusammengerechnet 5.6 % ergibt. Mehr Zins, als das Vermögen erwirtschaftete, schrieben PK SBB, PK Credit Suisse, comPlan und Raiffeisen PK gut.

115.3 %

Deckungsgrad Ende 2025, Median

Alle 23 voll ausfinanzierten Kassen hatten Ende 2025 mehr Vermögen als Verpflichtungen, von 103.2 % bei BPK bis 135.8 % bei Migros-PK. CPEV (75.9 %) und CPEG (78.6 %) sind nur teilweise ausfinanziert und haben eine Staatsgarantie.

CHF 74 bis 667

Verwaltungskosten pro Person 2025

Die Verwaltung kostete pro versicherte Person zwischen CHF 74 (LUPK) und CHF 667 (PK Credit Suisse). Die Kosten der Vermögensverwaltung lagen zwischen 0.05 % (BPK) und 0.85 % (Tellco) der Anlagen.

Rendite und Verzinsung 2021 bis 2025

Jeder Punkt ist eine Kasse. Waagrecht steht die Anlagerendite, senkrecht der Zins auf den Altersguthaben, beide über die fünf Jahre zusammengerechnet. Tippe auf einen Punkt, um die Werte pro Jahr zu sehen.

  • Öffentliche Kassen
  • Firmenkassen
  • Sammelstiftungen
  • Ganze Rendite als Zins
  • BVG-Mindestzins 5.6 %

Tippe auf einen Punkt oder wähle eine Kasse, um Rendite und Verzinsung in jedem Jahr zu sehen.

Ein Abstand zur Diagonale ist nicht automatisch schlecht. Was eine Kasse nicht als Zins gutschreibt, bleibt im Vermögen. Damit bildet sie Reserven für schlechte Jahre, schliesst eine Lücke oder finanziert die laufenden Renten. Der Deckungsgrad hilft bei der Einordnung: Er zeigt, wie gut eine Kasse ihre Verpflichtungen decken kann. Punkte über der Diagonale stehen für Kassen, die mehr Zins gutschrieben, als ihr Vermögen erwirtschaftete. Möglich ist das mit Reserven aus früheren Jahren.

Nicht in der Grafik, weil nicht alle fünf Jahre vorliegen: CPEV (Leistungsprimat: Die Rente richtet sich nach dem Lohn, es gibt keine verzinsten Altersguthaben), CPEG (Leistungsprimat: Die Rente richtet sich nach dem Lohn, es gibt keine verzinsten Altersguthaben), Migros-PK (Leistungsprimat bis Ende 2022, verzinste Altersguthaben erst seit 2023), PK Novartis (öffentlich ist nur ein Kurzbericht ohne Verzinsung), CPV/CAP (Rendite 2021 und 2022 fehlen, die Berichte dieser Jahre sind nicht mehr online), Servisa (Verzinsung 2021 fehlt, der Bericht 2021 ist nicht online). Ihre übrigen Werte stehen in der Tabelle unten.

Was die Verzinsung ist

Wer arbeitet und in eine Pensionskasse einzahlt, hat dort ein Altersguthaben. Die Kasse legt das Geld aller Versicherten gemeinsam an. Jedes Jahr entscheidet der Stiftungsrat, welchen Zins er den Altersguthaben gutschreibt. Der Bundesrat legt dafür nur eine Untergrenze für den gesetzlichen Mindestteil fest, den BVG-Mindestzins.

Die Anlagerendite ist das, was das ganze Vermögen der Kasse nach den Kosten der Vermögensverwaltung erwirtschaftet hat. Die Verzinsung ist der Teil, der den aktiven Versicherten gutgeschrieben wurde.

Warum nicht die ganze Rendite als Zins ankommt

Mit demselben Vermögen bezahlt eine Kasse auch die laufenden Renten. Diese sind fest versprochen und werden mit dem technischen Zinssatz bewertet. Liegt die Rendite höher, bleibt ein Teil für andere Zwecke frei. Liegt sie tiefer, muss die Kasse die Renten trotzdem bezahlen.

Die Kasse bildet zudem Reserven, damit ein schlechtes Börsenjahr wie 2022 nicht sofort zu einer Unterdeckung führt. Und wenn der Umwandlungssatz höher ist, als es die Lebenserwartung und die Zinsen rechtfertigen, kostet jede neue Rente zusätzliches Geld. Auch das bezahlt die Kasse aus ihrem Vermögen.

Wohin ging der Rest?

Waagrecht steht der Abstand zur Diagonale aus der Grafik oben, also Rendite minus Verzinsung über fünf Jahre. Senkrecht steht, wie sich der Deckungsgrad von Ende 2020 bis Ende 2025 verändert hat.

  • Öffentliche Kassen
  • Firmenkassen
  • Sammelstiftungen

Links der senkrechten Linie: Die Kasse schrieb mehr Zins gut, als ihr Vermögen erwirtschaftete. Über der waagrechten Linie: Der Deckungsgrad ist gestiegen.

Bei allen 17 Kassen mit Werten für beide Zeitpunkte lag der Deckungsgrad Ende 2025 höher als Ende 2020. Kassen mit einem grossen Abstand zur Diagonale haben ihren Deckungsgrad meist stärker erhöht. Ein Teil der Rendite floss also in die Reserven.

Auch PK SBB, PK Credit Suisse und comPlan haben den Deckungsgrad erhöht, obwohl sie alle mehr Zins gutschrieben, als das Vermögen erwirtschaftete. Der Deckungsgrad hängt nicht nur von Rendite und Zins ab. Er verändert sich auch, wenn eine Kasse den technischen Zinssatz oder ihre Annahmen zur Lebenserwartung anpasst, wenn sich die Zahl der Rentnerinnen und Rentner verändert oder wenn Arbeitgeber Geld einschiessen. Die Grafik zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache.

Bei der PK Credit Suisse fällt der Anstieg ins Jahr 2021. Damals lag die Rendite mit 9.5 % über der Verzinsung von 6.5 %, und der Deckungsgrad stieg von 120.5 % auf 130.9 % (Bericht 2021, S. 4). Rund 1.3 Prozentpunkte davon gehen laut Bericht auf die Umstellung auf neue Grundlagen zur Lebenserwartung zurück (Bericht 2021, S. 26). Von 2022 bis 2025 lag die Verzinsung zusammengerechnet über der Rendite, und der Deckungsgrad sank bis Ende 2025 auf 124.6 % (Bericht 2025, S. 6).

Für Raiffeisen PK und Asga fehlt der Deckungsgrad Ende 2020, weil der Bericht 2021 nicht online ist. Sie fehlen in dieser Grafik.

Deckungsgrad

Der Deckungsgrad vergleicht das Vermögen einer Kasse mit dem Geld, das sie für alle Renten und Altersguthaben braucht. Bei 100 % ist alles gedeckt, darüber hat die Kasse Reserven. Unter 100 % ist sie in Unterdeckung und muss Massnahmen ergreifen. Für öffentliche Kassen mit Staatsgarantie gelten andere Regeln: Sie dürfen teilweise ausfinanziert sein.

  • Öffentliche Kassen
  • Firmenkassen
  • Sammelstiftungen
  • Teilweise ausfinanziert, mit Staatsgarantie
Deckungsgrad nach Art. 44 BVV 2 per Ende 2025
100 %OAK 117.1 %

Deckungsgrad nach Art. 44 BVV 2 per 31. Dezember 2025. Die Achse beginnt bei 50 %. OAK: Durchschnitt der Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie laut Oberaufsichtskommission, mit dem Vorsorgekapital gewichtet.

Bei der Pensionskasse Basel-Stadt sind 7 von ihren Vorsorgewerken teilweise ausfinanziert, gezeigt wird der Deckungsgrad der ganzen Kasse.

Umwandlungssatz und technischer Zins

Umwandlungssatz im Alter 65, Stand 2025

Der Umwandlungssatz bestimmt, wie viel Rente das Altersguthaben ergibt. Bei 5 % gibt ein Guthaben von CHF 100’000 eine Rente von CHF 5’000 im Jahr. Gezeigt wird der Satz im Alter 65 für die ganze Altersleistung.

Umwandlungssatz im Alter 65

Ohne Wert: CPEV (Leistungsprimat), CPEG (Leistungsprimat).

Die Achse beginnt bei 4 %. Fehlt der Satz 2025 im Bericht, steht der Satz 2026 aus dem Reglement.

Technischer Zinssatz Ende 2025

Der technische Zinssatz ist der Zins, mit dem eine Kasse ihre laufenden Renten bewertet. Je tiefer er ist, desto vorsichtiger rechnet die Kasse und desto mehr Geld legt sie für die Renten zurück

Technischer Zinssatz
OAK 1.73 %

Ohne Wert: PK Novartis (nur Kurzbericht öffentlich).

OAK: Durchschnitt der Vorsorgeeinrichtungen ohne Staatsgarantie.

Kosten

Verwaltungskosten pro Person 2025

Verwaltungskosten pro Person: Aufwand für Verwaltung, Beratung und Aufsicht, geteilt durch die Zahl der aktiven Versicherten und Rentnerinnen und Rentner.

Verwaltungskosten pro Person in CHF

Ohne Wert: PK Novartis (nur Kurzbericht öffentlich).

Vermögensverwaltungskosten 2025

Vermögensverwaltungskosten: was die Anlage des Vermögens kostet, in Prozent der Anlagen. Diese Kosten sind in der Anlagerendite bereits abgezogen.

Vermögensverwaltungskosten in Prozent der Anlagen

Ohne Wert: PK Novartis (nur Kurzbericht öffentlich).

Bei AXA und Vita sind die Kostenprämien an die Versicherung eingerechnet, weil damit die Verwaltung bezahlt wird. Die PK Credit Suisse hat seit der Übernahme durch die UBS immer weniger Versicherte, deshalb steigen die Kosten pro Person.

Alle Kassen und Werte

Jeder Wert ist mit dem Geschäftsbericht verlinkt, meist direkt auf der Seite. Die Tabelle lässt sich nach jeder Spalte sortieren. Ein Klick auf den Namen einer Kasse zeigt die Bemerkungen zu ihren Werten, zum Beispiel wenn eine Kasse anders rechnet.

Kennzahlen aller Pensionskassen im Jahr 2025. Spaltenköpfe sortieren die Tabelle.
7.401.85112.22.255.00910.36
6.105.50118.51.755.20188†0.47
6.834.00†112.62.005.20447†0.36
4.502.55†113.02.255.00205†0.32
6.704.00103.21.504.801000.05
6.202.25113.62.00fehlt840.11
6.105.25121.61.755.001230.49
4.70n. a.78.61.75n. a.1960.35
7.90n. a.75.92.50n. a.1640.43
5.605.00123.31.50fehlt800.27
6.902.75116.81.505.20740.33
6.507.50135.82.004.91780.33
7.771.66†115.31.755.201700.35
3.005.00124.61.02fehlt6670.68
5.90fehlt124.1fehltfehltfehltfehlt
8.903.25115.31.75fehlt118†0.37
4.802.50111.61.254.51R980.36
7.205.00123.61.504.771590.70
5.302.25109.82.005.60265†0.42
6.603.55†108.12.255.091310.24
7.007.60117.42.005.002280.41
5.913.00112.62.005.40136†0.39
8.715.00115.42.255.201250.16
3.801.50104.91.755.80342†0.85
6.402.95†115.01.75fehlt449†0.55

† berechnet, R aus dem Vorsorgereglement. n. a. heisst nicht anwendbar, zum Beispiel weil eine Kasse keine verzinsten Altersguthaben hat. Umwandlungssatz im Alter 65. Verzinsung bei Publica, Pensionskasse Basel-Stadt, BLPK und Vita berechnet, bei AXA gewichtet.

Alle Werte mit Dokument, Seite und Bemerkung, dazu die berechneten Werte und die Vergleichswerte von OAK BV und BVG-Mindestzins.

Daten als CSV

Methode

  • Auswahl: 25 Kassen, 11 öffentliche Kassen, 8 Firmenkassen und 6 autonome oder teilautonome Sammelstiftungen. Nicht aufgenommen sind die vollversicherten Sammelstiftungen der Versicherungen (Swiss Life, Helvetia, Baloise, Allianz), weil dort die Versicherung das Anlagerisiko trägt und es weder Deckungsgrad noch vergleichbare Rendite gibt. Für die Kassen von UBS, Roche und Nestlé wurde bis Oktober 2026 kein vollständiger öffentlicher Geschäftsbericht gefunden.
  • Alle Werte stammen aus den Geschäftsberichten 2021 bis 2025 und sind von Hand erhoben, mit Dokument und Seite. Fehlt ein Wert, bleibt er leer. Nichts wird geschätzt.
  • Anlagerendite: Rendite auf dem gesamten Vermögen nach Kosten der Vermögensverwaltung, wie im Bericht ausgewiesen. Bei Tellco gilt die Rendite des grössten Teilvermögens PRO, passend zur Verzinsung von PRO. Bei Servisa steht die Rendite in der Tabelle zum Netto-Ergebnis aus Vermögensanlage. Sie ist zeitgewichtet und liegt etwas höher als Netto-Ergebnis geteilt durch das durchschnittliche Vermögen.
  • Verzinsung: Zins auf den Altersguthaben der aktiven Versicherten für das Geschäftsjahr, mit einer allfälligen Zusatzverzinsung für dasselbe Jahr. Einmalige Gutschriften zum Ausgleich einer Senkung des Umwandlungssatzes zählen nicht als Zins (APK 2021 bis 2023, PKZH 2023, PK SBB 2022).
  • Wo der Zins je nach Vorsorgewerk verschieden ist (Publica, Pensionskasse Basel-Stadt, BLPK, Vita), ist er berechnet: Zinsgutschrift im Jahr geteilt durch den Durchschnitt des Vorsorgekapitals der Aktiven Ende Vorjahr und Ende Jahr. Diese Rechnung ergibt etwas weniger als den tatsächlich gutgeschriebenen Zins, weil Beiträge, Ein- und Austritte und Pensionierungen unter dem Jahr nur für einen Teil des Jahres verzinst werden. Zur Kontrolle ist dieselbe Formel bei zwei Kassen mit einheitlichem, beschlossenem Zins nachgerechnet, der BVK und der PK SBB, für jedes Jahr von 2021 bis 2025. Der berechnete Wert lag dort 5 bis 9 % unter dem beschlossenen Satz, meist 0.1 bis 0.2 Prozentpunkte. Am grössten war der Abstand bei der PK SBB 2024 mit 4.10 statt 4.50 %. Die berechneten Werte von Publica, Pensionskasse Basel-Stadt, BLPK und Vita liegen deshalb wahrscheinlich in ähnlichem Mass unter dem Zins, den die Versicherten im Durchschnitt erhielten. Die BLPK nennt selbst einen Durchschnitt, er steht zusätzlich in der Tabelle.
  • AXA verzinst den gesetzlichen Mindestteil und den übrigen Teil verschieden. Verwendet wird der Durchschnitt der beiden Sätze, gewichtet mit den Guthaben Ende Jahr.
  • Zusammengerechnet über fünf Jahre: Die Jahressätze werden aufeinander aufgezinst, (1 + Satz 2021) × (1 + Satz 2022) × … minus 1. Im kumulierten Vergleich stehen nur Kassen mit Rendite und Verzinsung in allen fünf Jahren. Der Median ist der mittlere Wert: Die Hälfte der Kassen liegt darüber, die Hälfte darunter.
  • Deckungsgrad: nach Art. 44 BVV 2 per 31. Dezember, bei Sammeleinrichtungen der Wert der ganzen Kasse. Der Deckungsgrad Ende 2020 ist aus den Vorjahresspalten der Berichte 2021 nachträglich erfasst, damit Rendite und Deckungsgrad denselben Zeitraum abdecken. Teilweise ausfinanziert mit Staatsgarantie sind CPEV und CPEG (alle Jahre) und 7 Vorsorgewerke der Pensionskasse Basel-Stadt. Die BPK war teilweise ausfinanziert mit Staatsgarantie bis 31. Dezember 2025, seit diesem Stichtag ist sie mit einem Deckungsgrad von 103.2 % voll ausfinanziert. Ihre Deckungsgrade Ende 2020 bis Ende 2024 sind deshalb als teilweise ausfinanziert markiert, der Deckungsgrad Ende 2025 zählt zu den voll ausfinanzierten Kassen.
  • Umwandlungssatz: im Alter 65 für die ganze Altersleistung. Fehlt er im Geschäftsbericht 2025, gilt der Satz 2026 aus dem Vorsorgereglement, mit Vermerk. Bei der PK SBB stehen die Sätze 2024 und 2025 im Reglement 2026 ausdrücklich nach Jahr. AXA hatte bis 2024 getrennte Sätze für die beiden Teile und keinen gemeinsamen Satz.
  • Kosten: Verwaltungskosten pro aktive Versicherte und Rentner. Wo die Kasse keinen Wert nennt, ist er berechnet (Verwaltungsaufwand geteilt durch die Zahl der Personen). Vermögensverwaltungskosten in Prozent der kostentransparenten Anlagen. Abweichende Bezugsgrössen sind vermerkt.
  • Vergleichswerte: BVG-Mindestzins des Bundesrats und die Durchschnitte der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge (OAK BV), mit dem Vorsorgekapital gewichtet.
  • Jeder Wert wurde automatisch auf der angegebenen Seite gesucht. Werte aus Bildern und berechnete Werte sind von Hand geprüft. Aus einer Zufallsstichprobe von zehn Werten wurden alle im Originalbericht nachgeprüft und bestätigt. Alle Kennzahlen dieser Seite sind zusätzlich mit einem eigenständigen Programm in Python nachgerechnet.

Quellen: Geschäftsberichte und Vorsorgereglemente der Kassen (verlinkt in der Tabelle und in der CSV-Datei), OAK BV, Bericht zur finanziellen Lage der Vorsorgeeinrichtungen 2021 bis 2025 und BVG-Mindestzins des Bundesrats.

Grenzen

  • Die Kassen sind verschieden. Eine Kasse mit vielen Rentnerinnen und Rentnern kann weniger frei über ihre Rendite verfügen als eine junge Kasse. Ein höherer Zins heisst deshalb nicht, dass eine Kasse besser geführt ist.
  • Fünf Jahre sind ein kurzer Zeitraum. Die Werte hängen stark davon ab, wie eine Kasse 2021 und 2022 durch das gute und das schwache Börsenjahr gekommen ist.
  • Die Verzinsung gilt für die aktiven Versicherten. Bei Sammelstiftungen und Kassen mit mehreren Vorsorgewerken kann der Zins im einzelnen Vorsorgewerk deutlich abweichen.
  • Die Kosten sind nicht in allen Berichten gleich abgegrenzt. Einzelne Kassen beziehen die Kosten der Vermögensverwaltung auf eine andere Grösse oder rechnen Kosten der Versicherung mit ein.
  • Nicht berücksichtigt sind die Kostenstatistik des Bundesamts für Statistik und die Regel, wie hoch eine Kasse verzinsen darf, solange ihre Reserven nicht voll sind (Art. 46 BVV 2). Beides wäre als weiterer Vergleich nützlich.
  • Die Analyse beschreibt, was die Kassen ausweisen. Sie bewertet keine Kasse und belegt keine Ursachen.

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Diese Analyse dient nur der Information und ist keine Vorsorge oder Anlageberatung. Sie bewertet keine Kasse.